Tenderumbau

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Tenderumbau im Oktober 1967

 
Unser Werftspion berichtet:
 

Langjährige Erfahrung und weise Vorausschau sind die Grundlagen der Pläne zum Umbau von Tender - ELBE-. Schon jetzt läßt sich absehen, daß nach beendetem Umbau ein Kriegsschiff völlig neuen Stils die Werft verläßt.

 
 Hier nun kurz die wesentlichen Neuerungen:
 

Am auffälligsten ist die Rückkehr zum Windantrieb. Mit dieser relativ zuverlässigen und wartungsfreien Antriebsart hofft man die Tücken der herkömmlichen Schiffsmaschinen auszuschalten. Im übrigen spart man Quirl und Auspuff und kann Tanks und Maschinenräume dem Kantinenführer überlassen. Neben den Maybach­möbeln hat man auf Wunsch des 1W0 auch auf die Bewaffnung verzichtet. Damit wurde vor allem die Sicherheit der Besatzung und Masten erhöht. (siehe "Schießabschnitt Borkum")

Die Schanz wird nach dem Umbau ein Luxusappartement zieren. Es wurde eigens für den Radarmixer Möllers eingeplant, damit er zukünftig ungestört schreiben kann. Eine Bielefelder Firma wird auf dem Brückendeck ein kugelförmiges, ausbruch- u. kugelsicheres, fensterloses, babyblaues Moltoprenasyl für managerkranke Besatzungsmitglieder einrichten.

Die Ladegeschirre vorn und achtern hat der Kantinenbootsmann eigenmächtig in Auftrag gegeben, Damit sollen Transpirationserscheinungen beim Bier stauen vermieden werden. Die Devise: - Schöner wohnen durch große Fenster-, war den Planern ein echtes Anliegen. Daher die großzügigen Fensterfluchten in allen Decks. Hinter den Gardinen im B-Deck verbirgt sich der Ballsaal für Mannschaften. Der "Fensterimpuls" ging von dem Architekturaspiran­ten Beck aus.

Zum Schluß möchte ich denen meinen Dank aussprechen, die diesen mutigen. erfreulichen und hoffentlich nicht einmaligen Umbau verwirklichen!

 

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